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Kaltenkirchen | ATS Beratungszentrum Sucht

Fachtag: „Cannabis – Zwischen Risiko und Freigabe“

Kaltenkirchen (em) Cannabis zählt in Deutschland zu der am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanz nach Alkohol und Tabak. Ein Viertel aller 12- bis 25-Jährigen konsumiert mindestens einmal im Leben Cannabis.

Seit einigen Jahren steigt in den Suchtberatungsstellen die Nachfrage von Angeboten für Betroffene sowie deren Angehörigen zur Cannabisproblematik. Der Anteil der Ratsuchenden hat sich dabei mehr als verdoppelt. Durch den einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages 2017, die Anwendung von Cannabisprodukten für medizinische Zwecke unter spezifischen Bedingungen zu erlauben, besteht ein gesteigerter Informationsbedarf.

Dank der Unterstützung des Sozialministeriums und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung für neue Angebote im Bereich der Cannabisprävention wurden in den vergangenen Jahren von der Ambulanten und Teilstationären Suchthilfe (ATS) bereits verschiedene Projekte zu dieser Thematik durchgeführt. Aufbauend auf den Erfahrungen aus diesen Projekten wurde das neue Projekt „Cannabis: Stop and Control (CSC)“ entwickelt, um durch bereits bewährte aber auch neu entwickelte bzw. aktualisierte Elemente weitere möglichst niedrigschwellige Zugangswege zu den verschiedenen Zielgruppen zu ermöglichen.

Im Rahmen dieses Projekts hat die ATS einen Fachtag mit dem Thema „Cannabis- Zwischen Risiko und Freigabe“ entwickelt. Er richtet sich an Fachkräfte, Eltern und Interessierte. Der Fachtag wird durch Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg, Gesamtleiter der ATS, eröffnet; es folgen Grußworte von Christine Beckmann aus dem MSGJFS; im weiteren werden in drei Fachvorträgen die folgenden Themen bearbeitet:
• Cannabis – aktueller Forschungsstand – Einführungsreferat | Dr. phil. Jean Hermanns, Leitender Psychologe der Suchtpsychiatrischen Abteilung im Psychiatrischen Krankenhaus Rickling
• Erfahrungen aus dem klinischen Alltag – Warum Kiffen Jugendliche? | Anne-Leena Domke, M. Sc. Suchttherapeutin, Leitende Therapeutin der Station „U21“ im Psychiatrischen Krankenhaus Rickling
• Umgang mit schwierigen Jugendlichen im schulischen oder außerschulischen Kontext – Hinnerk Frahm, Lehrer

Anschließend besteht die Möglichkeit den „Cannabisparcours“, ein präventives Projekt an Schulen, und den „Cannabis-Stop and Control“ – Kurs, ein Trainingsprogramm für konsumierende Jugendliche mit dem Ziel der Reduzierung des Konsums, zu besuchen. Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion vorgesehen, an der Experten und politische Vertreter der CDU, SDP, FDP und der Grünen teilnehmen, um über das Thema „geeignete Maßnahmen in der Cannabis-Prävention“ zu sprechen.

Der Fachtag findet am Montag, 18. November in der Zeit von 12.30 bis 17.45 Uhr in den Räumlichkeiten des ATS-Beratungszentrums Sucht, Flottkamp 13b, statt. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro.

Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung vom IQSH anerkannt. Die Mitarbeiter der ATS Kaltenkirchen freuen sich gemeinsam mit Ihnen auf einen interessanten Nachmittag mit anregenden Gesprächen und einer lebhaften Podiums-diskussion. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer: 0 41 91 / 36 25 oder per E-Mail an sucht.kaki@ats-sh.de angenommen.

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