Bliev to Huus
Bliev to Huus
Häusliche Kranken- und Altenpflege
Hüttmannstraße 12
24568 Kaltenkirchen
Tel. 04191 35 31
E-Mail info (at) bliev-to-huus.de
www.bliev-to-huus.de
€ Rundum versorgt in Schmalfeld & Umgebung
Kaltenkirchen (mp) Gerade in den ländlichen Gebieten sind ältere Menschen auf die Hilfe eines kompetenten Pflegeteams angewiesen. In ihren weißen Firmenfahrzeugen versorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „Bliev to Huus“ optimal ihre Patienten auch in den entlegenen Gebieten.

Rund um die Uhr betreuen die Mitarbeiter des Pflegeteams von „Bliev to Huus“ ihre Patienten. So wissen sich diese immer in guten Händen. Auch das gut ausgebildete Pflegepersonal vom Team Schmalfeld steht gerne den zu betreuenden Menschen zur Verfügung. Pflegebedürftige Menschen können sich daher vertrauensvoll an „Bliev to Huus“ wenden. Durch den festen Mitarbeiterstamm fühlen sich die Patienten gut umsorgt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist so bestens möglich.

„Damit hier vor Ort ein hohes Maß an Qualität und Fachwissen gewährleistet werden kann, sind ständige Schulungsund Weiterbildungsmaßnahmen für uns ein absolutes Muss“, versichern die Mitarbeiter vom Team Schmalfeld. Diese Schulungen finden gemeinsam mit den anderen Teams in den Räumlichkeiten der Verwaltung in Kaltenkirchen statt. Ebenso gehören für die Pflegerinnen die regelmäßigen Team-Besprechungen zum festen Bestandteil. So ist eine genaue Absprache und Erarbeiten von eventuell nötigen Problemlösungen gemeinsam möglich und die Mitarbeiterinnen sind in schwierigen Fragen nicht auf sich alleine gestellt.

Das Team Schmalfeld versorgt die Patienten in Struvenhütten, Stuvenborn und Bimöhlen. Weitere Informationen zu den Teams erhalten Interessierte unter 0 41 91 - 95 94 04 oder unter www.bliev-to-huus.de.

Bliev to Huus
Häusliche Kranken- und Altenpflege
Hüttmannstraße 12
24568 Kaltenkirchen
Tel.: 0 41 91 - 35 31
E-Mail info@bliev-to-huus.de
www.bliev-to-huus.de

€ 365 Tage im Jahr im Einsatz
Kaltenkirchen (em/mp) Sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag sind die über 50 Mitarbeiter von Bliev to Huus fachgerecht und fürsorglich für ihre rund 200 Patienten im Einsatz. So können diese auf ein glückliches, spannendes und abwechslungsreiches Jahr zurück blicken.

„Der zu betreuende Kunde steht immer im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir versuchen, unter Einbezug der Angehörigen, die Lebensqualität für den Patienten in der vertrauten häuslichen Umgebung, so weit wie möglich zu erhalten“, erklären Marina Walla-Reichardt und Ellen Kalweit. „Wir verstehen Pflege als eine Beziehung von Mensch zu Mensch, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz.“ „Sehr erfreulich war für uns auch“, so Marina Walla-Reichardt, „dass wir viele Mitarbeiter haben, die uns seit über 10 Jahren mit ihrer Arbeit Tag für Tag unterstützen.“

Die „Betreute Gruppe“
Dass die „Betreute Gruppe“ für demenziell erkrankte Menschen seit dem letzten Jahr wöchentlich stattfindet, wurde mit Freude, auch von den Angehörigen, angenommen. Die Treffen finden jeden Donnerstag von 14.30 bis 17.30 Uhr in den Räumen von Bliev to Huus statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. „Weil ihr es uns wert seid ….“ „Weil unsere Mitarbeiter es uns wert sind, ist der Gesundheits- und Wellnesstag ein fester Bestandteil unseres Gesundheitsmanagements geworden“, erklären die Inhaberinnen. Im Spätsommer des vergangenen Jahres konnten sich die Teams deshalb wieder verwöhnen lassen. Neben gesunder Ernährung wurden Nacken- und Rückenmassagen, die Feldenkrais-Methode und Augenklangmeditation angeboten. Hier war für jeden etwas dabei.

Beständig Qualität sichern
2011 haben Marina Walla-Reichert und Schwester Jana eine zusätzliche Ausbildung für die ambulante Palliativversorgung erfolgreich abgeschlossen. Diese bezieht sich auf die professionelle Begeleitung und Behandlung von schwerkranken und sterbenden Menschen. 2012 werden weitere vier Mitarbeiter die Ausbildung abschließen. „Auch im kommenden Jahr wird es wieder ein umfangreiches Programm an Fortbildungen geben, bei denen wir immer versuchen, auch auf Wünsche der Mitarbeiter einzugehen“, so Ellen Kalweit. „Wir legen größten Wert auf fachgerechte Pflege nach neuesten medizinischen Erkenntnissen, damit unsere Patienten bestmöglich versorgt werden.“ Aber eines bleibt unverändert: Die liebevolle und fachgerechte Pflege von Bliev to Huus.

€ Das perfekte Herz – eine besinnliche Geschichte
Kaltenkirchen (em) Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines.“ Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken ... Genau gesagt, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: „Du musst scherzen“, sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“ „Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde ... und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

€ Wer hilft im Notfall schnell?
Kaltenkirchen (hd) Ältere Menschen möchten möglichst lange ihre Selbständigkeit behalten. Allerdings brauchen sie im Falle eines Falles unbedingt die Sicherheit, schnell Hilfe zu be- kommen. Mit dem Hausnotrufsystem kommt ein Stück Verlässlichkeit in die Wohnung der Senioren.

Mit dem Älterwerden stellen sich oft auch die unterschiedlichsten Beschwerden und Krankheiten ein. Dennoch wollen die Patienten eigenständig in ihren vier Wänden bleiben. „Bliev to Huus“ hilft ihnen dabei und versorgt und betreut sie fachkundig in der häuslichen Umgebung. Eine echte Hilfe bietet hier auch das Hausnotrufsystem. Es bietet zusätzlich die Garantie, jederzeit und schnell Hilfe zu bekommen. Die fachlich ausgebildeten Mitarbeiterinnen sind hierbei in einer 24-Stunden-Rufbereitschaft. Das Gerät besteht aus einem Sender, der am Körper getragen wird. Der Empfänger wird über die normale Telefonanlage angeschlossen. Wenn dann der Notfall eintritt, löst der Patient den Notruf über seinen Sender aus. Dieser wird über den Empfänger an die Notrufzentrale weitergeleitet. Selbst, wenn sich der Patient nicht mehr verständlich machen kann, weiß die Notrufzentrale doch immer, wer den Notruf ausgelöst hat. „Die eingehenden Notrufe werden dann sofort an den Bereitschaftsdienst oder an eine andere Person des Vertrauens weitergegeben,“ erklärt Ellen Kalweit.

Die alarmierten „Bliev to Huus“-Mitarbeiterinnen machen sich dann selbstverständlich sofort auf den Weg, um den Patienten in ihrer Notsituation zu helfen. Daher ist es unumgänglich, dass die Fachkräfte mit ihren Firmen-Fahrzeugen schnell vor Ort sein können. Wenn diese aber einmal nicht zur Verfügung stehen, kommen natürlich die privaten Pkws zum Einsatz. Und das ist es, worauf es letztendlich ankommt: Beste Pflege, die zuverlässig beim Patienten ankommt und die Sicherheit gibt, worauf sich die zu pflegenden Personen wirklich verlassen können. Bei Patienten, die in eine Pflegestufe eingestuft wurden, beteiligt sich die Pflegekasse übrigens an den Kosten für dieses System. Weitere Informationen zum Hausnotruf erhalten Interessierte bei „Bliev to Huus“, Telefon 0 41 91 - 95 94 04.

€ „Weil ihr es uns wert seid ...“
Kaltenkirchen (em/mp) Zum zweiten Mal fand unter diesem Motto bei Bliev to Huus ein Gesundheitstag statt. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Bewegung, gesunde Ernährung und seelische Ausgeglichenheit sind wichtig, um sie zu erhalten. Das wird bei Bliev to Huus umgesetzt, denn unser Personal liegt uns sehr am Herzen“, so Marina Walla-Reichardt und Ellen Kalweit.

Am 24. August konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder verwöhnen lassen und einiges über gesundheitsfördernde Möglichkeiten ausprobieren. Hierfür wurden die Verwaltungsräume in der Hüttmannstraße zu einer Wohlfühloase umfunktioniert und mit stimmungsvoller Dekoration und Düften ätherischer Öle ausgestattet.

Verwöhnprogramm für alle Mitarbeiter
Die Mitarbeiter konnten die verschiedenen Anwendungen in Anspruch nehmen. So gab es unter anderem die Möglichkeit sich über die Feldenkrais-Methode, auch anhand einiger praktischer Übungen, zu informieren. Sehr gerne wurde auch wieder das Angebot einer Nacken-Rücken-Massage angenommen. Im pflegerischen Beruf, der oftmals auch körperlichen Einsatz fordert, eine wahre Wohltat. Der Spiegel der Seele sind die Augen. Hier konnte das Angebot für die Augen, abgerundet mit einer Klangmeditation, die auch Entspannung für Körper, Geist und Seele bietet, wahrgenommen werden. Bei Kerzenschein und wohlklingender Musik konnte man in eine Entspannungsreise eintauchen und für einige Zeit die Welt draußen lassen. Weil ebenfalls eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist, und Essen Leib und Seele zusammenhält, hatten Ellen Kalweit und Marina Walla-Reichardt eine Vielzahl an wertvollen Lebensmitteln zusammengetragen. Alles wurde frisch und aus biologischem Anbau, bei den verschiedenen Anbietern aus dem Umland, eingekauft. So bot der gedeckte Tisch ein reichhaltiges Angebot an Vollwertprodukte, wie Müslis, Tees, Obst und Gemüse.

Die Gesundheit im Blick
Marina Walla-Reichardt und Ellen Kalweit weiter: „Mitarbeiter in Pflegeberufen erleben eine hohe Belastung an ihrem Arbeitsplatz. Die Arbeitsbedingungen haben einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pflegekräfte. Stress und andere Faktoren können krank machen. Wir machen uns Gedanken über die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter, denn wir wissen, dass unser Unternehmenserfolg unsere motivierten und kompetenten Mitarbeiter sind. Nur wenn unsere Mitarbeiter gesund sind, können sie sich voll und ganz auf die tägliche Pflege beim Patienten einlassen, und davon profitieren letztendlich auch unsere Kunden.“

Herzlichen Dank
„Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung von Frau de Vries mit ihrer tatkräftigen Nacken-Rücken-Massage, Frau Moeskes für die harmonisierende Augen-Klangmeditation und Frau Evers-Hartung für die einfühlsame Feldenkrais-Methode. Sie alle verwöhnten unsere Mitarbeiter mit ihren Anwendungen, und die Resonanz darauf gibt uns Recht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Vielen Dank!“, so Marina Walla-Reichardt und Ellen Kalweit.

€ Kostenlose Schulung für Pflegepersonen
Kaltenkirchen (em/mp) Damit Pflegende Unterstützung und Hilfe erfahren können, gibt es die Möglichkeit einer individuellen Schulung auf Grundlage des § 45 SGB XI.

Das Anrecht auf diese Schulung haben die Pflegepersonen der zu pflegenden Menschen, unabhängig davon, ob ein Pflegedienst zur Unterstützung kommt oder nicht. „Sie können die kostenlose Schulung durch unseren ambulanten Pflegedienst jederzeit in Anspruch nehmen, wenn Sie sich zum Beispiel auf eine veränderte Pflegesituation einstellen müssen, oder wenn Sie jemanden pflegen und Ihre Kenntnisse vertiefen möchten“, so Ellen Kalweit.

Marina Walla-Reichardt: „Schulungen zu Hause berücksichtigen Ihre individuelle Situation und den persönlichen Bedarf des Pflegebedürftigen und der Pflegeperson. Um dennoch eine gute Pflege zu gewährleisten und um die Belastung für die pflegenden Angehörigen zu vermindern, können diese von unseren professionellen Pflegekräften geschult werden.“ Die individuelle Schulungen und Anleitungen erfolgen in dem häuslichen Umfeld. Die speziell dafür ausgebildeten Mitarbeiterinnen gehen umfassend auf die persönliche Pflegesituation ein und geben praktische Tipps. Pflegetechniken sollen so vermittelt werden, dass die Gesundheit des Pflegenden im Vordergrund steht. Hier lernt man z. B. vieles über Körperpflege, Hygiene, Gebrauch von Pflegehilfsmittel und rückenschonendes Arbeiten, Heben und Lagern, wie man beispielsweise eine pflegebedürftige Person aus dem Bett hebt und auf einen Stuhl setzt, ohne sich dabei zu verheben. So könnte beispielsweise festgestellt werden, dass rückenschonendes Arbeiten nicht möglich ist, weil das Bett des Pflegebedürftigen viel zu niedrig ist oder Möbel im Weg stehen. Hier wird deutlich, dass es vor allem auch darum geht, dass die Gesundheit der pflegenden Person nicht unter der Pflegetätigkeit leiden soll.

Des Weiteren erhält man Informationen und Tipps für die Betreuung und Pflege von Demenzkranken. „Ein weiterer Vorteil der Schulung zu Hause ist auch, dass die Pflegefachkraft Sie gezielt über mögliche Wohnraumveränderungen beraten kann. Hierzu gehören beispielsweise das Erkennen und Vermeiden von typischen Stolperfallen oder das Anbringen eines Haltegriffs im Badezimmer.“ Diese Schulungen sind aber auch dann sinnvoll, wenn noch keine häusliche Pflegesituation vorliegt, man sich vorbereiten oder auch nur informieren möchte. „Sie können eine individuelle Schulung ab dem Krankenbett vor der Entlassung, zum Beispiel aus der Klinik oder einer Kurzzeitpflege, beginnen. Diese wird dann innerhalb der ersten zehn Tage nach Entlassung mit einer umfangreichen Schulung zu Hause abgeschlossen.“ So können sich Pflegende besser auf die Mehrbelastung im Anschluss an einen stationären Aufenthalt des Pflegebedürftigen vorbereiten. Um eine Pflegesituation zu erleichtern, kann die individuelle Anleitung und Beratung bei Bedarf wiederholt oder fortgesetzt werden.

€ Der Pflegedienst, der da ist, wenn man ihn braucht!
Kaltenkirchen (dh) Ellen Kalweit und Marina Walla-Reichardt sind Gründerinnen und Leiterinnen des ambulanten Pflegedienstes „Bliev to Huus“. Die ca. 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dienstes betreuen täglich über 180 Menschen in unserer Region.

Während Ellen Kalweit für Schmalfeld, Hartenholm, Voßhöhlen, Hasenmoor, Lentföhrden, Struvenhütten, Bimöhlen, Springhirsch Nützen und Kampen zuständig ist, kümmert sich Marina Walla-Reichardt um Kaltenkirchen, Oersdorf, Henstedt-Ulzburg, Kisdorf, Alveslohe, Ellerau, Quickborn-Heide, Kattendorf, Langeln, Hemdingen, Winsen, Wakendorf 2 und Norderstedt- Nord. Die beiden machen die Erstaufnahme, ermitteln den Hilfebedarf der Klienten und stimmen das Pflegeprogramm individuell auf die einzelnen Patienten ab. Als Leiterinnen der jeweiligen Gebiete koordinieren sie ihre Mitarbeiter. Koordination ist alles, denn seit der Gründung 1994 sind immer mehr Ortschaften und vor allem Klienten hinzugekommen. Nicht ohne Grund: Es hat sich herumgesprochen, dass man sich auf den Service und die Kompetenz von „Bliev to Huus“ zu 100% verlassen kann. Für viele ältere Menschen ist das „Bliev to Huus“-Team der Garant dafür, dass sie so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben können. Die Alten-, Kranken- und Behindertenpflege, der Hausnotruf mit 24 Stunden Rufbereitschaft und die Betreuungsgruppe für demenziell Erkrankte, welche jeden Donnerstag in den Räumlichkeiten in der Hüttmannstraße stattfindet, sind nur einige Punkte des vielseitigen Angebotes. Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte und pflegende Angehörige bei Marina Walla-Reichardt und Ellen Kalweit unter der Telefonnummer 04191 - 95 94 04 oder im Internet unter www.bliev-to-huus.de.

€ Die Legende von der Erschaffung der Krankenschwester
Kaltenkirchen (em) „Wir möchten Ihnen eine Geschichte zum Schmunzeln erzählen, deren Quelle uns nicht bekannt ist“, so Marina Walla-Reichard und Ellen Kalweit. „Und zwar die Legende von der Erschaffung der Krankenschwester:

Als der liebe Gott die Krankenschwester schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte: „Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur!“

Der liebe Gott antwortete: „Hast du die lange Liste spezieller Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll als Frau und Mann lieferbar sein, wartungsfrei und leicht zu desinfizieren, aber nicht aus Plastik. Sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Rücken, auf dem sich alles abladen lässt, dabei aber so zierlich, dass sie sich in viel zu kleinen Dienstzimmern wohlfühlen kann. Sie muss fünf Dinge zur gleichen Zeit tun können und soll dabei immer noch eine Hand frei haben.“ Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „Sechs Hände, dass wird kaum gehen!“

„Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sprach der liebe Gott, „aber die drei Paar Augen, die schon das Standardmodell haben soll: ein Paar, das nachts durch alle Wände sehen kann, ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was man vor ihr verbergen möchte, was sie aber unbedingt wissen muss und natürlich das eine hier vorn, mit dem sie einen Patienten ansehen kann und ihm sagt: „Ich versteh Dich und bin für Dich da“, ohne das sie ein Wort sprechen muss.“

Der Engel zupfte ihn leicht am Ärmel und meint: „Geht schlafen Herr und macht morgen weiter.“ „Ich kann nicht“, antwortete der liebe Gott. „Ich habe bereits geschafft, dass sie fast nie krank wird und wenn, dann heilt sie sich selber; sie kann begreifen, dass 10 Doppelzimmer 40 Patienten bedeuten kann, aber auf 10 Stellen oft nur fünf Schwestern kommen; sie hat Freude an einem Beruf, der alles fordert und schlecht bezahlt wird, sie kann mit Schaukelschichten leben und kommt mit wenigen freien Wochenenden aus.“ Der Engel ging langsam um das Modell der Krankenschwester herum: „Das Material ist zu weich“, seufzt er. „Aber dafür zäh“, entgegnet der liebe Gott. „Du glaubst gar nicht, was sie alles aushält.“ „Kann sie denken?“, fragt der Engel. „Nicht nur denken, sondern auch urteilen und Kompromisse schließen“, so der liebe Gott.

Schließlich beugt sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“, sagt er. „Ich habe euch ja gesagt, ihr versucht zuviel in das Modell hinein zu packen.“ „Da ist kein Leck, das ist eine Träne. Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit“, erklärt der liebe Gott versonnen. „Die Träne – sie ist das Überlaufventil.“

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter üben ihren Beruf in der Pflege mit Freude, Leib und Seele aus“, betonen Marina Walla-Reichard und Ellen Kalweit. „Wir freuen uns, dass wir sie haben und möchten uns bei ihnen für ihren täglichen Einsatz bedanken.“

€ Beste Versorgung für den Patienten
Kaltenkirchen (hd) Um die Patienten noch besser und optimaler versorgen zu können, hat Bliev to Huus, speziell für die Wundbehandlung, mit Schwester Jana eine eigens dafür ausgebildete Mitarbeiterin. Durch eine Fachweiterbildung hat Schwester Jana die Qualifikation als zertifizierte Wundmanagerin erworben und wird durch jährliche Fortbildungen weitergeschult. So ist ein Wundmanagement auf hohem Niveau sicher gestellt.

Als Wundbehandlung wird die Beurteilung, Reinigung und Versorgung oberflächlicher Gewebsschäden, also der Haut und der darunter liegenden Gewebestrukturen, bezeichnet. Hierzu können unter anderem gehören: das Diabetische Fußsyndrom, Hautekzeme, Unfallverletzungen, Ulcus cruris (offenes Bein) und andere.

Um eine Heilung oder bestmögliche Resultate zu erzielen und dabei die Belastung für den Patienten so gering wie möglich zu halten, ist eine Zusammenarbeit aller dabei beteiligten Personen und Institutionen erforderlich.

Die Therapie individuell zugeschnitten
„Es gilt nicht nur die Wunde zu versorgen, sondern auch die individuellen Bedürfnisse des Patienten, seine Lebensgewohnheiten sowie Vor- und Begleiterkrankungen zu berücksichtigen, ist ein wichtiger Aspekt“, erklärt Schwester Jana. „Hierzu ist es sinnvoll, ein Therapiekonzept zu erarbeiten, in dem sich alle beteiligten wie Patient, Angehörige, Ärzte und Pflegepersonal abstimmen.“

Nach der Anamnese des Patienten wird mit den Ärzten zusammen entschieden, welche Wundbehandlung und Wundverbände, ganz individuell angewendet werden. „Eines unserer Ziele ist“, so erklärt Schwester Jana weiter „dass der Patient einen möglichst schmerzfreien Verbandswechsel erlebt. So kann es unter Umständen auch wichtig sein, dass der Patient vom behandelnden Arzt mit der für ihn richtigen Dosierung an Schmerzmitteln eingestellt ist.“.

Kontakt zum Patienten
Auch ist die psychische Betreuung bei einer Wundbehandlung ein ebenso wichtiger Bestandteil, wie die Wundbehandlung selbst. Hierbei versucht die Wundmanagerin und das Pflegepersonal, so weit es ihnen möglich ist, neben den Ärzten und Angehörigen positiv mitzuwirken. Vor jeder Wundversorgung informiert Schwester Jana Patient und Angehörige über die Behandlungsweise. Dazu gehört unter anderem die Aufklärung über die verschiedenen Wundarten, über die Versorgung der Wunde, über Verbände oder eventueller Kompressionstherapie.

Ebenso ist es für Patient und deren Angehörige wichtig, über die Mobilisierung und Lagerung, wie auch über die Ernährung, die zur Wundheilung fördernd beitragen kann, Informationen zu erhalten. Bei jedem Verbandswechsel wird dem Patienten von der Wundmanagerin die Wunde beschrieben und der weitere Behandlungsverlauf erklärt, so dass der Klient und auch die Angehörigen immer in den Heilungsprozess einbezogen sind. Die behandelnden Ärzte werden regelmäßig über den Verlauf der Wundbehandlung durch die Wundexpertin mit der ausführlichen Wunddokumentation informiert, so dass zu jeder Zeit über den Therapieverlauf neu entschieden werden kann.


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