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Kaltenkirchen | Stadt Kaltenkirchen

Hochwasserschutz an der Ohlau fertig gestellt

Kaltenkirchen (em) Der Hochwasserschutz an der Ohlau wurde fertig gestellt.

„Die Fläche an der Ohlau ist in Kooperation und Kostenteilung mit der Gemeinde Orsdorf fertig gestellt. Danke an alle Beteiligten, auch an den Gewässerpflegeverband Ohlau und den Kreis Segeberg. Ca. 5 ha dienen nun als kontrollierte Überschwemmungsfläche im Ernstfall. Die Regenfälle der letzten Tage zeigen noch mal, wir wichtig diese Fläche ist, um auch Überschwemmungen am Radensweg zu verhindern (die es vor ca. 3 Jahren das letzte Mal gab)“, so Hanno Krause.

Noch mal zur Erinnerung: Ein wichtiges Projekt auf gute Nachbarschaft; Mit dieser Maßnahme zum „Schutz vor Hochwasser durch Rückhaltung von Regenwasser“ ist ein „kontrolliertes Überlaufen“ der Ohlau in Teilen möglich, sie dient dem Schutz der in der Nähe gelgenen Bebauungen und Straßen sowie zur Aufwertung der Fläche für unsere Natur und Umwelt. Die Rückhalteverpflichtungen an der Ohlau betragen für die Stadt Kaltenkirchen zurzeit 2.200 m³ Regenwasser und für Oersdorf 2.000 m³ Regenwasser.

Die Maßnahme ersetzt in dem Gebiet den Bau von weiteren (kostenintensiven) Regenrückhaltebecken. Der Erwerb der Flächen (ca. 5 Hektar) erfolgte in Gemeinschaft mit der Gemeinde Oersdorf. Die Flächen werden nach Fertigstellung durch den GPV Ohlau zur Pflege übernommen. Die Ohlau wird zum Teil in den „alten“ (kurvigen) Verlauf im Bereich der Retentionsfläche auf einer Länge von ca. 500 Meter verlegt. Der "alte" Verlauf bleibt jedoch als "Reserve" zusätzlich erhalten. Es werden in der ca. 5-Hektar-Fläche Mulden und Blänken (Blänken sind kleine, flache Gewässer in natürlichen Geländemulden oder Bodenvertiefungen, die häufig nur temporär Wasser führen) als zusätzliches Einstauvolumen geschaffen.

Das Regenwasser soll in der Fläche verweilen und versickern. Die Ohlau wird insbesondere bei Starkregenfällen vor „hydraulischem Stress“ geschützt. Es soll auch möglichst verhindert werden, dass sie (wie schon passiert) über den Radensweg tritt. Es erfolgt eine Verwallung in einer Länge ca. 320 Meter westlich (Baumaßnahme Stadt Kaltenkirchen / Oersdorf) und in einer Länge ca. 400 Meter nord-östlich (Baumaßnahme GPV Ohlau) in einer Höhe: von max. 1,5 bis 2,0 Meter. Das maximal mögliche Einstauvolumen in der Fläche beträgt ca. 40.000 m³. Wir haben also Reserven für die Zukunft. Denn die in den Starkregen geführten Regenmengen haben grundsätzlich zugenommen.

Die Kosten von ca. 550.000 Euro werden zu gleichen Teilen von Kaltenkirchen und der Gemeinde Oersdorf getragen.

kaltenkirchen Stadt Kaltenkirchen
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