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Kaltenkirchen | Stadt Kaltenkirchen

Kaltenkirchen wächst: 5,6 Hektar Wildblumenwiesen angelegt

Kaltenkirchen (em) Auf mehr als 20 Flächen wurden in diesem Jahr auf einer Gesamtfläche von ca. 5,6 Hektar Wildblumenwiesen angelegt.

Darüber hinaus sind im neuen Flottmoorpark viele Wildblumenwiesen eingesät und die Wildblumenflächen im Freizeit- und Erholungspark sowie den Randbereichen des Krückau-Wanderweges ausgedehnt worden. Durch den Baubetriebshof der Stadt wurden pro Fläche 200 bis 7.000 m² mechanisch vorbereitet und anschließend flächig mit einer Kleemischung eingesät. Kleemischungen werden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) empfohlen, da diese sehr gute Nektar- und Pollenspender für Insekten sind und zusätzlich Offenland bewohnende Vogel- und Säugetierarten fördern. Die Ränder der ausgesuchten Flächen wurden linear mit blütenpflanzenreichen Saatgutmischen angelegt, um die Biodiversität in den eher von wenigen Grasarten dominierten ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen zu erhöhen.

In Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Naturschutzbeauftragen Karl Ratjen wurden spezielle Einzelsaaten von besonders biologisch wertvollen Pflanzenarten festgelegt, welche zusätzlich beigemengt wurden. Von diesen Initialflächen in den Wiesen der Ausgleichsgebiete können sich die Blütenpflanzen dann verteilen. Bei dem verwendeten Saatgut handelte es sich um Mischungen mit mehr als 50 verschiedenen, standortgerechten Arten.

Die Wildblumenwiesen sind für mehrere Jahre angelegt und werden grundsätzlich nur einmal jährlich gemäht. Je nach Standort werden sie lange bis in den Winter stehen bleiben. Der Bau- und Umweltausschuss hatte am 13.02.2018 die Stadtverwaltung mit der Prüfung beauftragt, die städtischen Ausgleichsflächen unter Beteiligung des Umwelt-und Naturschutzbeauftragten in Wildblumenwiesen umzuwandeln und Schritte zur Realisierung einzuleiten. Daraufhin wurden Flächen ermittelt, die dem vorgesehenen Charakter der naturnahen Wiesen entsprechen und deren Erhalt fördern würden. Weiterhin wurde darauf geachtet, flächendeckend und in alle Himmelsrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Wiesen aufzuwerten.

Für diese freiwillige Maßnahme wurden durch die Politik Haushaltsmittel in Höhe von 17.500 Euro bereitgestellt. Auf allen städtischen Pacht- und Eigennutzungsflächen ist der Einsatz von glyphosat- und neuerdings auch neonicotinoidhaltigen Pflanzenschutzmitteln untersagt. „Diese Maßnahmen sind begrüßenswerte weitere Beiträge zum Umwelt- und Gewässerschutz und zur Förderung der Insektenpopulationen“, so Bürgermeister Hanno Krause.

Foto: Christoph Toschke (Stadtverwaltung) und der Natur- und Umweltschutzbeauftragte Karl Ratjen bei der Vorstellung einer Wildblumenwiese. ©Stadt Kaltenkirchen

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