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Kaltenkirchen | The Gregorian Voices in concert

Gregorianik meets Pop

Kaltenkirchen (em/sw) Vom Mittelalter bis heute – „The Gregorian Voices“, der achtköpfige Männerchor aus dem bulgarischen Sofia, begeistert und fasziniert ein breites Publikum eindrucksvoll, wenn berühmte Klassiker der Popmusik im gregorianischen Stil arrangiert und frühmittelalterliche gregorianischen Choräle völlig neu belebt und interpretiert werden. Am Mittwoch, 31. Januar wird die Formation in der Michaeliskirche in Kaltenkirchen für Standing Ovations und frenetischen Jubel sorgen. Los geht es um 19.30 Uhr, der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.

Das bulgarische Vokaloktett löst seit dem Frühjahr 2011 bei seiner Tournee durch Europa regelmäßig emotionale Reaktionen aus. Sein Können umfasst ein erstaunliches Spektrum, das vom einstimmigen liturgischen Gesang bis hin zur polyphonen Fünfstimmigkeit mit schallenden Bässen und aufsteigenden Falsettstimmen reicht. In schlichte Mönchskutten gekleidet erschaffen „The Gregorian Voices“ durch die beeindruckende Präsentation ihrer substanzreichen Stimmen eine großartige, mystische Atmosphäre, die gerade in Kirchen Raum greifend und sehr berührend ist.

Gregorianik oder gregorianischem Choral ist der einstimmige, unbegleitete, liturgische Gesang der katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Bis heute werden verschiedene Theorien zur Entstehung der Melodien diskutiert. Gesichert erscheint, dass die Form der gesungenen Liturgie im Wesentlichen aus Rom stammt, wo sie zwischen dem 4. und dem frühen 8. Jahrhundert nach und nach entstand. Heute, 1200 Jahre nach seiner Blütezeit, entdeckt eine große Zuhörerschaft die heilsame Wirkung des Gregorianischen Chorals sowie die Freude an überraschenden Interpretationen von Popsongs. So erleben die mittelalterlichen Sakralgesänge dank des Könnens von Chören wie „The Gregorian Voices“ ein fulminantes Comeback. Dem Publikum öffnet sich eine Tür zu einer musikalischen Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte.

Das Programm
Die erste Hälfte dieses Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen und Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Neben dem „Ave Maria“ und dem „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das andachtsvolle Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten. In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Neben Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie Bob Dylans „Knocking On Heaven‘s Door“ interpretiert.

Karten gibt es ab 22,90 Euro bei der Buchhandlung Fiehland sowie unter: www.reservix.de und www.eventim.de

Foto:
„The Gregorian Voices“ unter der künstlerischen Leitung von Georgi Pandurov berühren und entführen den Zuhörer in die Welt der mittelalterlichen Klöster und zeigen, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und zeitgemäß.

kaltenkirchen The Gregorian Voices in concert
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