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Kaltenkirchen | Aktuell

Pläne für Impfzentren im Kreis werden konkret

Kreis Segeberg / Neumünster (em) Gemeinsam mit Kommunen, Kassenärztlicher Vereinigung (KVSH), Bundeswehr, Technischem Hilfswerk (THW) und anderen Hilfsorganisationen richtet das Land derzeit Corona-Impfzentren in ganz Schleswig-Holstein ein. „Wir werden bereit sein, sobald ein COVID-19-Impfstoff verfügbar ist. Bis zum 15. Dezember sollen die Strukturen stehen“, erklärte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg in Kiel. "

Die Impfung wird ein großer Schritt sein auf dem Weg aus dieser Pandemie. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten vor Ort, die gemeinsam den Kraftakt des Aufbaus der Zentren leisten." Die Impfung sei freiwillig, betonte der Minister.

50 Millionen Euro für Impfzentren

Das Landeskabinett hat nun den Plänen von Gesundheitsminister Garg zugestimmt, 28 Impfzentren zu errichten und zu betreiben. Für den Kreis Segeberg werden das Kaltenkirchen und Wahlstedt sein. Neumünster bekommt ebenso ein Impfzentrum. Auch in der Stadt Norderstedt werden sich die Menschen in Zukunft gegen das Coronavirus impfen lassen können: Wie der schleswig-holsteinische Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg am Donnerstag nach Beratungen mit der Hamburger Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard der Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder mitteilte, soll in Norderstedt ein „länderübergreifendes“ Impfzentrum entstehen. Die Stadt geht davon aus, dass dafür Teile des städtischen Veranstaltungszentrums „TriBühne“ in Norderstedt-Mitte genutzt werden.

Für eine Laufzeit von sechs Monaten plant die Landesregierung dafür vorsorglich bis zu 50 Millionen Euro ein. Der Finanzausschuss des Parlamentes wird darüber entscheiden. Über die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt der Bund die Hälfte der Kosten.

Ein Zentrum pro 100.000 EinwohnerInnen

Die Standorte der Impfzentren werden von den Kommunen bestimmt und organisiert. Dabei soll jedes Impfzentrum rund 100.000 Einwohner:innen versorgen und leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Die anfallenden Kosten werden zunächst vom Land Schleswig-Holstein getragen. Darüber hinaus erhalten die Kommunen eine Anschubfinanzierung von bis zu 50.000 Euro pro Standort

Suche nach Freiwilligen
Das Land will noch im Frühjahr sämtliches medizinisches Personal sowie Heimbewohner in Schleswig-Holstein impfen lassen. Dafür sucht die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein derzeit nach freiwilligen Ärzt:innen für die Impfzentren. Gefragt sind dabei auch pensionierte oder derzeit nicht tätige Mediziner:innen. Die Freiwilligen werden vor Ort von Assistenzkräften unterstützt.

300.000 Impfungen pro Monat
Der Impfstoff wird zentral gelagert und von dort täglich an die 28 Impf-Standorte ausgeliefert. Vor Ort sollen dann pro Monat bis zu 300.000 Impfungen stattfinden können. Die Zentren werden von mobilen Teams unterstützt, die zusätzliche Impfungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ermöglichen. Nach den aktuellen Planungen sollen spätestens sechs Monate nach dem Start die Hausarztpraxen die Impfungen übernehmen.

Priorisierungskonzept wird noch erstellt

Die Impfung ist freiwillig. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden zu Beginn bestimmte Personengruppen vorrangig geimpft. Diese Priorisierung wird durch die im Einzelnen noch festzulegenden Kriterien der ständigen Impfkommission (StiKo) in Abstimmung mit dem Ethikrat erfolgen. Die Impfungen werden mit Termin sowie Nachweis einer entsprechenden Impfberechtigung stattfinden. Weitere Informationen zum genauen Anmelde-Verfahren und den Voraussetzungen folgen.

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