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Kaltenkirchen | Frevert Vorsorge

€ Wie geht es weiter nach der ersten Krankenkassenpleite?

kaltenkirchen Frevert Vorsorge
Kaltenkirchen (em) 168.000 Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse City BKK sind auf der Suche nach einer neuen Krankenkasse. Zum 1. Juli wird die zahlungsunfähige Betriebs- krankenkasse geschlossen. Die nächsten zwei Kandidaten mit finanziellen Nöten stehen schon bereit.

Zusatzbeiträge sowie Leistungskürzungen in der Versorgung sind logische Konsequenz der akuter werdenden Finanzierungsproblematik in der GKV.

Unruhen in der gesetzlichen Krankenversicherung
Die Insolvenz der City BKK ist nur der Anfang. Fast 170.000 Menschen müssen sich auf die Suche nach einer neuen Kasse begeben und werden dabei, trotz Aufnahmepflicht, von einigen Krankenkassen ohne rechtliche Grundlage abgelehnt. Auch die BKK für Heilberufe mit ca. 130.000 Versicherten steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Eine Fusion mit einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung soll eine mögliche Insolvenz bzw. eine eventuelle Schließung verhindern. Die IKK, immerhin 1,6 Millionen Mitglieder, konzentriert sich bei ihrer Mitgliedergewinnung auf teure Ballungszentren. Da die Zuteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds allerdings bei regionalen Versorgungsunterschieden keine Berücksichtigung findet, wirkt sich dies, so die Aussage der Vereinigten IKK, negativ aus. Eine eigenständige Handlungsfähigkeit würde weiterhin bestehen, trotzdem verhandelt man zurzeit mit anderen Innungskrankenkassen über eine freiwillige Finanzspritze.

Zusatzbeitrag von 70 Euro in der GKV absehbar
Die flächendeckende Erhebung eines monatlichen Zusatzbeitrages, alleine zu schultern von der Arbeitnehmerschaft, wird kommen. Die gesetzlichen Krankenkassen gehen hiervon bereits aus, ebenso wie von der kontinuierlichen Steigerung des Zusatzbeitrages auf 50 bis 70 Euro, im Monat wohlgemerkt. Die Zeiten einer Mitgliedschaft ohne Zusatzbeitrag oder die eines geringen, in der Regel acht Euro, werden dann vorbei sein. Die steigenden Kosten im Gesundheitswesen müssen über die Erhebung der Zusatzbeiträge kompensiert werden. In Zeiten, in denen die Sozialversicherungssysteme an ihre Grenzen stoßen und ohne ein entsprechendes Handeln, oftmals zu Lasten der Versicherten z. B. in Form von Beitragsanhebungen oder Leistungskürzungen, gar zu kollabieren drohen, ergreift der GKV-Reformer Dr. Philipp Rösler seine Chance und sattelt ins Wirtschaftsministerium um. Sein Nachfolger, Daniel Bahr, darf sich nun versuchen und wird neuer Gesundheitsminister.

Verdopplung der Pflegekosten bis 2050
Eine ebenfalls sehr große Herausforderung für den neuen Gesundheitsminister Daniel Bahr ist das Finanzierungsproblem der gesetzlichen Pflegeversicherung. Auf über 67 Milliarden Euro jährlich werden nach Schätzung der OECD die Kosten für die Pflege unserer alternden Gesellschaft in den nächsten 39 Jahren steigen. Ein Ansteigen der allgemeinen Pflegebedürftigkeit, eine steigende Lebenserwartung, nachlassende familiäre Bindungen sowie eine vermehrte Berufstätigkeit von Frauen sind Ursachen dafür. Neben der Finanzierungsproblematik der gesetzlichen Pflegeversicherung, der lauernden Kostenfalle für die Pflegebedürftigen sowie deren Angehörige, gibt es Engpässe in der Betreuung. Auf 100 achtzigjährige kommen lediglich 11 Vollzeit-Altenpfleger.

Rente mit 69 - Was kommt als nächstes?
In den Sozialversicherungssystemen brennt es an allen Ecken. Sinkende Leistungen, steigende Beiträge und Insolvenzen in der Krankenversicherung, absehbare Beitragssatzerhöhungen in der Pflege, schön gerechnete Arbeitslosenstatistiken und nun ereilt uns die Nachricht über die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters auf 69 Jahre. Probleme werden nicht nachhaltig gelöst, lediglich weiter vorangetrieben, schließlich dauert eine Legislaturperiode nur 4 Jahre. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung sind gefragt. „Informieren statt riskieren - Sehr gerne mit meiner Hilfe. Ich freue mich auf eine E-Mail, ein Telefonat und ganz besonders auf Sie!“, betont Nils Frevert, Telefon 04191 - 95 29 633.

Nils Frevert
Kisdorfer Weg 14
24568 Kaltenkirchen
Tel.: 04191 95 29 633
Fax: 04191 95 29 634
info@frevert-vorsorge.de
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