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Kaltenkirchen | Frevert Vorsorge

€ Patienten-Rangliste in der Krankenversicherung?

kaltenkirchen Frevert Vorsorge
Kaltenkirchen (em/mp) Dass das Gesundheitssystem auf Grund steigender Kosten nicht mehr in der Lage ist, jeden gesetzlich versicherten Patienten optimal zu versorgen, sollte allseits bekannt sein.

Nun schlägt der Präsident der Bundesärztekammer Alarm. Sein Vorschlag zur Kostenverringerung ist die Einführung einer Rangliste, nach der Patienten und Krankheiten entsprechend behandelt werden sollen.

Selektion statt Gleichbehandlung - Vorbild Skandinavien?
Ranglisten für Patienten sind in Skandinavien bereits Alltag. Auch die Kosten teurer Operationen müssen dort von den Versicherten selber getragen werden. Hält dieses Modell nun auch bei uns Einzug? Die Kostenspirale hat kein Ende. Für alle gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland gilt ein einheitlicher Beitragssatz. So zahlen alle die gleichen Beiträge und erhalten prinzipiell die gleiche Leistung. Können die Patienten nun nicht mehr gleich behandelt werden, wird die Solidarität, so wie sie durch Bismarck gegründet war, ad acta gelegt. Vorsorgeuntersuchungen, zur Früherkennung von Krankheiten würden demnach hinten angestellt werden, da akute Krankheitsfälle bevorzugt behandelt werden würden. Das Ergebnis einer schwindenden Prävention, heute noch im Sozialgesetzbuch mit 3 Euro jährlich verankert, birgt auf lange Sicht ein erhöhtes Aufkommen vermeidbarer Erkrankungen und unnötige Kosten für die Gemeinschaft, von den Schicksalen der Menschen einmal abgesehen. In Schweden werden seit 2004 diverse Behandlungen nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, darunter u. a. chronische Rückenschmerzen, Kniebeschwerden und chirurgische Versorgungen von Magen-Darm-Erkrankungen älterer Patienten oder Operationen gutartiger Tumore.

Unterversorgung & Ärztemangel
Bereits heute werden viele Ärzte am Krankenbett alleingelassen und dort in die ungewollte Situation gebracht, Leistungen auf eigene Faust begrenzen zu müssen. Eine heimliche Rationierung, die die Missstände der Unterversorgung und Budgetierung verdeutlicht. Bundesgesundheitsminister Bahr sagte dazu: „Wir machen uns zunehmend Sorgen um die Versorgung.“ Es herrscht ein alarmierender Ärztemangel, der hauptsächlich in einzelnen ländlichen Regionen vorzufinden ist. Immer weniger Praxen finden einen Nachfolger. In den kommenden neun Jahren müssen mehr als 50.000 Ärzte ersetzt werden, ohne dass ausreichend Nachwuchs in Sicht ist. Die Abwanderung vieler Fachärzte in das europäische Ausland, vornehmlich in die Schweiz, u.a. zurückzuführen auf eine fehlende adäquate Entlohnung der Mediziner, verstärken die Engpässe zusätzlich. Wer kann heute noch ausschließen, zukünftig seinen Behandler nicht im Ausland aufsuchen zu müssen?

Kürzungen statt Reformen
So auch bei den Jüngsten unserer Bevölkerung, die einmal das System der Solidarität fortführen sollen. Der Bedarf der medizinischen Versorgung steigt, doch die Ablehnungen beantragter Mutter-Kind-Kuren nehmen weiter zu. Rund ein Drittel aller 100.000 Anträge wurden durch die Krankenkassen im Jahr 2010 abgelehnt, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei beantragt ein Großteil der Frauen die Kuren erst in größter Not, wenn sie nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll und dringlichst Hilfe benötigt wird. Zeitgleich warnt der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung vor weiteren Krankenkassenschließungen. Die 22 betroffenen Kassen mit ihren etwa 28 Millionen Versicherten befänden sich in einer angespannten Finanzlage und seien in ihrer Existenz bedroht.

Der beste Weg in die Zukunft ist der geplante
„Sorgen Sie schon heute vor, soweit es möglich ist, denn die staatlichen Systeme werden täglich inhaltsloser. Nehmen Sie die Absicherungen Ihrer Existenz eigenständig in die Hand. Aber auch hier gilt fokussierte Aufmerksamkeit, denn es gibt viele „Helfer“ in den Bereichen der Absicherung, die nur Ihr Bestes wollen - Ihr Geld“, so Nils Frevert, Fachmakler für die Private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Er steht allen Interessierten sehr gerne persönlich unter Telefon 04191 - 95 29 633 zur Verfügung.

Frevert Vorsorge
Kisdorfer Weg 14
24568 Kaltenkirchen
www.frevert-vorsorge.de

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Tel.: 04191 – 95 29 633
info (at) frevert-vorsorge.de
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