Teilen Sie das Stadtmagazin auf Facebook.
Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung
Akzeptieren und weitersurfen
Suchen Sie nach
Berichten, Bildern und Videoberichten


Kaltenkirchen | Frevert Vorsorge

€ Das Vermögen geht, wenn die Pflegekosten kommen

kaltenkirchen Frevert Vorsorge
Kaltenkirchen (em) Um seinen Kunden immer die optimalen Lösungen anbieten zu können, arbeitet Nils Frevert eng mit „DAS Netzwerk - Dübbert und Partner“ zusammen. Doris Dübbert kennt den Markt genau.

„Die Pflegestufe 1 (I) erhält ca. 1.023 Euro. Pflegestufe 2 (II) ca. 1.279 Euro und Pflegestufe 3 (III) ca. 1.510 Euro. In möglichen Härtefällen bis zu 1.825 Euro. Reicht das Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, kann Sozialhilfe beantragt werden“, erklärt Doris Dübbert. „Eigenes Vermögen, also die Rente, Mieteinnahmen, Einkünfte aus Kapitalvermögen, etc. wird vor der Leistungen vom Sozialamt angerechnet. Zudem müssen auch Familienmitglieder vor dem Sozialamt für die Pflege aufkommen.“

Im Bürgerlichen Gesetzbuch heißt es: „Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.“ Das bedeutet, dass Kinder, Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern finanziell unterstützt werden müssen. Allerdings darf der Unterhalt die eigene Existenz nicht gefährden. „So gibt es Freibeträge“, erklärt die Fachfrau. „Angehörige haben einen „Freibetrag“ von 1.250 Euro und der Partner von 950 Euro. Dazu kommen Freibeträge für die Kinder. Damit soll vermieden werden das der Unterhaltspflichtige selber zum Hilfsbedürftigen wird.“

Unterbringung und Verpflegung müssen selber getragen werden

Dazu können noch weitere Kosten entstehen, die das Pflegeheim umlegt. So beispielsweise Investitionskosten für Neuanschaffungen von Aufstehhilfen, Pflegerollstühlen oder Lifter beispielsweise für die Badewanne und Reparaturen. Auch die kleinen Extras wie Tageszeitung, Telefon und Fernsehen, Fußpflege, Frisör oder ähnliches müssen selber bezahlt werden.

Pflegestufen und das liebe Geld
Doris Dübbert: „Dass die neue Pflegereform mit der Kapital gedeckten privaten Pflegeversicherung auf freiwilliger Basis ein Erfolg wird, darf bezweifelt werden. Schon die Riester- Rente hat gezeigt, dass die jetzt schon Bedürftigen, selbst wenn sie als Niedriglöhner 8 Stunden arbeiten, gar kein Geld haben, auch noch privat vorzusorgen. Also wieder eine „Reform“ zum Wohle der Umsätze und Provisionen für die Versicherungswirtschaft, am Menschen vorbei. Geregelt im Sozialgesetzbuch 11 (XI).“

Die OECD warnt
Im jüngsten Bericht hat die OECD Deutschland schon vorgehalten, dass in keinem anderen europäischen Land die Schere zwischen Arm und Reich so weit auseinander driftet. „Die zunehmende Altersarmut ist also keine fiktive Luftblase der „ewig Jammernden“ sondern reale, kommende Wirklichkeit“, so Doris Dübbert. „Leider ist diese Tatsache weder bei der Arbeitsministerin Frau von der Leyen, noch bei Frau Familienministerin, Kristina Schröder, und schon gar nicht bei Gesundheitsminister Daniel Bahr angekommen.“

Private Pflegeversicherung

Keine Frage, wer es sich finanziell leisten kann, der sollte für den möglichen Pflegefall abgesichert sein. Die meisten Pflegebedürftigen möchten gerne zu Hause gepflegt werden. Aber eine Pflegekraft kostet viel Geld. Nicht immer ist dafür die Familie verfügbar. Auch wenn es in der Familienpflege zwischenzeitlich Verbesserungen für die Menschen gibt, welche einen Angehörigen pflegen. Das einstige Gehalt ersetzt das Pflegegeld aber nicht. „Und die Freiwilligkeit der Arbeitgeber beinhaltet nicht das Sie auch wirklich freigestellt werden“, weiß Doris Dübbert. „Zumal sicherlich die Wiederkehr, nach längerer Zeit, in den Betrieb fraglich sein dürfte. Frau Familienministerin Kristina Schröder lässt grüßen.“

„Pflegereform ist wie die gesamte Gesundheitsreform und Rentenreform Stückwerk. Den Versicherungen geht das alles noch nicht weit genug. Die möchten gerne den Zwang der kapitalgedeckten Altersvorsorge und Pflegeversicherung durchgesetzt wissen“, so Doris Dübbert.

Nils Frevert
Kisdorfer Weg 14
24568 Kaltenkirchen
Tel.: 0 41 91 - 95 29 633
Fax: 0 41 91 - 95 29 634
info@frevert-vorsorge.de
www.frevert-vorsorge.de
Frevert Vorsorge
Frevert Vorsorge
Kisdorfer Weg 14
24568 Kaltenkirchen
Tel.: 04191 – 95 29 633
info (at) frevert-vorsorge.de
www.frevert-vorsorge.de
Weitere Artikel lesen
Navigation
Termine heute