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Kaltenkirchen | HolstenTherme

ErlebnisBad und die SaunaWelt bleiben vorerst geschlossen

Kaltenkirchen (em) Die HolstenTherme hat derzeit das FitnessStudio, das Sportbecken und das Warmwasser Freibad geöffnet. Das ErlebnisBad und die SaunaWelt sind voraussichtlich bis zum 30. September weiterhin geschlossen. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht möglich, so die Geschäftsführer der HolstenTherme um Stefan Hinkeldey und Torge Pfennigschmidt.

Der aktualisierte behördliche Erlass der Landesregierung Schleswig-Holstein vom 15. Juli 2020 sieht nun allerdings ab dem 20. Juli weitere Erleichterungen vor, indem auch Spaßbereiche in ErlebnisBädern geöffnet werden dürfen. Saunen, Whirlpools und kleinere Becken sollen nach dem Wunsch der Behörden weiterhin gleichzeitig für nur 1 Personen / oder einem Haushalt vorerst bis zum 09. August geöffnet werden.“ Diese Regelung kann seitens der Behörden nur beispielsweise für kleine Hotelsaunen gedacht sein“, so Stefan Hinkeldey. Die HolstenTherme verfügt z.B. über 80 qm Saunen mit Be- und Entlüftung in denen der Abstand auch mit mehreren Personen gewährleistet werden kann. Deshalb empfehlt der Deutsche Sauna Bund die Anwendung einer qm-Regelung.

Die HolstenTherme hat den aktualisierten Erlass erneut unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und der Umsetzbarkeit geprüft.

„Wir würden nach derzeitiger Hochrechnung und nach den behördlichen Vorgaben der Landesregierung im ErlebnisBad nur rund 25 % der maximalen Belegung generieren können. In der SaunenWelt sind aufgrund der behördlichen angeordneten Nichtnutzbarkeit keine Gäste hinzuzurechnen. Die Einnahmen reichen nicht aus, um die Kosten auch nur annähernd zu decken. Bei einer Öffnung des ErlebnisBades würde pro Monat ein zusätzliches Defizit entstehen. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass neben der Schwimmaufsicht auch weitere Abteilungen wie die Gastronomie, die Rezeption, die technische Abteilung, die Reinigung und die gesamte Verwaltung geöffnet werden müssten. Für die HolstenTherme ist es aufgrund der Struktur fast unabdinglich, dass auch die SaunaWelt mit dem gesamten Angebot, natürlich mit dem internen Hygienekonzept, öffnen darf. Nur dann kann das Defizit nennenswert verringert werden und ein annähernd normaler Betrieb sichergestellt werden. Der renommierte „Deutsche Sauna Bund“ empfiehlt unter Experten Expertisen die Öffnung der Saunen mit den gelten Abstandsregeln und hat hierfür ein Infektionsschutzkonzept erstellt. In vielen Bundesländern wird ein Saunabetrieb bereits erfolgreich praktiziert. Der Deutsche Sauna Bund ist bereits mit der Landesregierung Schleswig Holstein in Kontakt um die Ungleichheit abzustellen.

Die KollegenInnen befinden sich derzeit in Kurzarbeit. Die Gehälter werden bis zum 3. Bezugsmonat aufgestockt“, so Hinkeldey weiter. „Wir gehen unter jetzigen Gesichtspunkten davon aus, dass die HolstenTherme aufgrund der Pandemie in diesem Jahr ein Gesamtdefizit von zirka 2 Mio. zu verzeichnen hat.

Der derzeitige Erlass der Behörde gilt bis zum 9. August 2020. Die HolstenTherme wird zusammen mit dem Gesellschafter und dem Aufsichtsrat in der kommenden Aufsichtsratssitzung unter Berücksichtigung der behördlichen Erlasse entschieden, wann die HolstenTherme wieder den Betrieb aufnimmt. Die Öffnung der HolstenTherme ist abhängig von den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Nach derzeitigem Stand ist die Öffnung voraussichtlich nicht vor dem 1. September zu erwarten. Bis Ende August dauert zudem noch die Freibad Saison an, in dem der Schwimmbedarf gedeckt werden kann.

Die Schließzeit wurde bisher dazu genutzt, Wartungs- und Verschönerungsarbeiten durchzuführen und Bauprojekte zu vollenden. Alleine für Hygiene- und Schutzmaßnahmen wurden in den letzten Monaten rund 60.000 Euro investiert. Der Betrieb der gesamten HolstenTherme kann innerhalb von 5 Werktagen wieder aufgenommen werden, wenn es die Rahmenbedingungen zulassen.“

Foto: Stefan Hinkeldey und Torge Pfennigschmidt ©Michael B. Rehders

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