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Kaltenkirchen | KZ Gedenkstätte Kaltenkirchen

Ausbildungskurs Gedenkstättenpädagogik und Demokratiebildung

Kaltenkirchen (em) An der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen startet ab dem 1. Mai die erste Reihe des Aus- und Fortbildungsprojekts „Erinnerung ins Land tragen!“ An drei Terminen können sich Interessierte für die pädagogische Arbeit an Gedenkstätten und Erinnerungsorten in Schleswig-Holstein ausbilden lassen.

Anmeldungen sind ab jetzt möglich, die Teilnahme ist kostenlos. Wie soll und wie kann an den Nationalsozialismus erinnert werden? Was haben Menschenrechte mit der Erfahrung des Holocaust zu tun und was kann man tun, um
Menschenrechte heute zu stärken?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ausbildungsreihe, die ab dem 1. Mai an der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen beginnt. An drei Wochenenden (1./2.Mai, 22./23.Mai und 29./30.Mai) werden Grundlagen der Gedenkstättenpädagogik vermittelt und Themen wie Nationalsozialismus, Zwangsarbeit und Holocaust im Kontext gegenwärtiger Fragen nach Demokratie und Menschenrechten bearbeitet.

Begleitet von Expert*innen beschäftigen sich die Teilnehmenden auch mit der Frage, was der Nationalsozialismus mit ihnen selbst zu tun hat, welche Methoden es für die historisch-politische Bildungsarbeit gibt, und was heutige Formen von Rassismus und Rechtsextremismus mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu tun haben.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Kurs erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und die Möglichkeit in den Gedenkstätten des Landes Schleswig-Holstein aktiv zu werden. Anmelden können sich alle Interessierten ab 18 Jahren, die ein Interesse am Thema mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, Unterkunft, Verpflegung und Materialien werden gestellt. Die Anmeldefrist für das erste dreiteilige Ausbildungsmodul im Mai endet am 14.04.2021.

Die Ausbildung wird im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit insgesamt 200.000 Euro unterstützt und hat eine Laufzeit von knapp 2,5 Jahren. Finanziell gefördert wird das Projekt zudem von Seiten des Landesbeauftragten für politische Bildung des Landes Schleswig-Holstein und von der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten.

Sollte die Fortbildung aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Ort stattfinden können, wird sie zu den genannten Terminen digital durchgeführt.

Die Fortbildung im Mai ist der Auftakt einer Reihe von Workshops und Summer Schools, weitere Veranstaltungen finden im Juli und September 2021, sowie im Mai und Juli 2022 statt.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Website des Projekts: www.erinnerung-ins-land-tragen.de sowie bei der Projektleiterin Freya Kurek: freya.kurek@erinnerung-ins-land-tragen.de oder 0157-35720106.

Foto: ©KZ Gedenkstätte Kaltenkirchen

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