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Kaltenkirchen | Stadt Kaltenkirchen

Arbeiten an Regenrückhaltebecken beginnen

Kaltenkirchen (em) Zur Zeit finden die jährlichen Mahdarbeiten in den Retentionsbecken entlang der Grashofstraße statt. Die Arbeiten werden von der Firma Jürgen Ewers Kultur-, Erd- und Wasserbau GmbH, aus Osterhorn durchgeführt etwa 1 Woche andauern. Die Entsorgung des Schnittgutes geschieht später, nachdem sie abgetrocknet sind. Die Kosten betragen rund 65.000 Euro.

Weiterhin haben die Arbeiten zur Erweiterung des Regenrückhaltebeckens 9 „Wiesendamm“ begonnen.

Auf der angrenzenden Nebenfläche wird ein neuer Retentionspolder (Regenrückhaltefläche) hergestellt, welcher dann mit dem bestehenden Becken verbunden wird. Hierdurch wird das vorhandene Stauvolumen von 3.800 m³ um weitere 3.200 m² auf dann insgesamt 7.000 m³ erweitert.

Der Ablauf der dann 2 Becken wird optimiert und die höchste Füllhöhe der Becken durch einen neuen Notüberlauf derart begrenzt, dass ein Überstau aus dem Regenwasserkanal in den Wiesendamm nicht mehr stattfinden wird.

Damit trägt diese Maßnahme zur Sicherstellung des Entwässerungskomforts der angeschlossenen Gebiete und der Überflutungssicherheit dar.
Für diese Maßnahme hat die Stadtvertretung Haushaltsmittel in Höhe von 200.000 € (inklusive Planung) bereitgestellt. Die Arbeiten werden von der Firma Hans Kröger Wasserbau aus Wakendorf II durchgeführt. Die Planung erfolgte durch die Ingenieurgesellschaft Steinburg mbH. Die Maßnahmen sind mit dem Kreis Segeberg abgestimmt.

Als weiter Maßnahme zur Entwässerung werden Straßeneinläufe für Starkregen fit gemacht.
Im Zuge der Starkregenereignisse diesen Jahres hat die Stadtverwaltung neuartige Straßenablaufeinsätze (Trummeneimer) bestellt. Diese sind speziell für die Verwendung in Straßenbereichen mit besonderer Regenbelastung vorgesehen. Sie lassen einen bis zu 125 % höheren Abfluss in den Kanal zu. Die Einsätze werden zunächst versuchsweise in den Bereichen eingebaut, in denen es in diesem Jahr zu einer Überlastung gekommen ist. Ziel ist es, die anfallenden Hochwasserspitzen zu kappen und die Niederschläge schneller in das Kanalsystem abzuführen.

„Alle Maßnahmen tragen dazu bei, die Menge an Regenwasser noch besser zu bewältigen, damit Starkregenfälle nicht mehr zu Überflutungen führen, wie wir sie vor einigen Monaten erlebt haben.“, so Bürgermeister Hanno Krause.

Foto: © Stadt Kaltenkirchen

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