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Kaltenkirchen | Stadt Kaltenkirchen

Attraktivere Gestaltung der Innenstadt von Kaltenkirchen

Kaltenkirchen (em) Mit dem Ziel „Wie kann die Innenstadt von Kaltenkirchen attraktiver gestaltet werden?“ befassen sich zur Zeit mehrere „Werkstätten“ in der Stadt. Gestern, am 21.04.2022, wurde dazu auf dem Grünen Markt von 15 – 18 Uhr eine „Kinder- und Jugendwerkstatt“ aufgebaut. In einem „Planungszelt“ konnte dort auf einer großen Karte mit farbigen Punkten eine Bewertung vorgenommen werden

„Wo finde ich es schön / nicht schön?“, „Wo sind Eure Treffpunkte?“ und „In den nächsten 15 Jahren möchte ich - immer in Kaltenkirchen leben - woanders leben (in der Stadt / auf dem Land) - erst woanders leben (z.B. für die Ausbildung), aber dann zurück nach Kaltenkirchen kommen“. Außerdem gab es eine „Klagemauer“ (Was ist doof? Was fehlt?), eine „Kopfstandübung“ (Wie muss eine Innenstadt sein, damit man garantiert nicht hingeht?) und ein „Arbeiten am Plan“ (Innenstadt ohne shoppen: was geht noch? Wo wünschen wir uns welche Nutzungen?)

Im „Bastelzelt“ konnte gemalt, gebastelt oder mit Posties dargestellt werden, was man sich auf den Plätzen und Freiflächen in der Innenstadt als Kind/Jugendlicher wünscht. Plätze waren: der Parkplatz vor Rossmann und ein Teil der Holstenstraße, der Grüne Markt, der Rathausgarten und der Holstenplatz.

An der „Station Verkehr“ konnten unter dem Motto „Ich war mal ein Parkplatz, was bin ich jetzt? Ich wünsche mir???“ Ideen mit Farbstiften und Sprühflaschen kreativ dargestellt werden.

Aufgelocker wurden die Werkstätten mit Hüpfburgen, großen Spielen wie Kicker und Vier gewinnt, einer Chill-Ecke und es gab für die Teilnehmenden kostenlos Eis und Popcorn!
Zeitweise befanden sich mehr als 250 Personen (Kindern mit ihren Eltern und Jugendliche) auf dem Werkstattgelände.

„Das war ein erfreulich guter Zuspruch der angebotenen Werkstätten durch die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt. Insgesamt haben heute insgesamt ca. 500 Personen die Chance wahrgenommen, sich mit ihren Ideen an der zukünftigen Gestaltung unserer Innenstadt einzubringen.“, so Bürgermeister Hanno Krause.

Am kommenden Donnerstag, den 28.04.2022, gibt es die nächste Werkstatt. Dann wird im Rathaus von 17 – 20 Uhr eine „Planungswerkstatt“ eingerichtet, bei der man sich an 4 Thementischen zu den folgenden Themen austauschen kann:

• Urbane Kleinstadt, kleinteilig verdichtet (Städtebau)
• Gut ankommen – gute Erreichbarkeit (Verkehr/Mobilität)
• Hohe Freiraum- und Aufenthaltsqualität (Freiflächengestaltung, Begrünung)
• Vielfältiges Nutzungsangebot (Wohnen, Einzelhandel, Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit und Soziales, Märkte, Feste, Events, ...)

Dabei können und sollen die Themen ineinandergreifen und an allen Tischen übergeordnet unter den Aspekten Image/Außenwirkung + Klimaschutz betrachtet werden.

Die Ergebnisse der beiden Werkstätten vom 21. und 28.04.2022 bilden dann eine Grundlage für den für die Innenstadt zu erstellenden Maßnahmenkatalog und die Leitziele und Leitbilder.
Damit wird sich die für den Prozess gebildete Lenkungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Politik, der Verwaltung und Fachleuten, im Herbst 2022 beschäftigen und mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen abstimmen. Anschließend ist für Ende des Jahres ein formaler Beschluss der Stadtvertretung und nachfolgend eine öffentliche Abschlussveranstaltung vorgesehen.

„Ich würde mich freuen, wenn auch unsere Planungswerkstatt am 28.04.2022 wieder so gut besucht wird wie unsere Kinder- und Jugendwerkstatt.“, schließt Bürgermeister Hanno Krause.
Den Werkstätten vorangegangen sind unter anderem die öffentliche Auftaktveranstaltung am 21.09.2021 mit einem informativen Teil in der Mehrzweckhalle an der Schirnau und anschließenden Stadtspaziergängen, der sich eine dreiwöchigen Phase der Online-Beteiligung anschloß, in der Anmerkungen und Ideen für die zukünftige Gestaltung der Kaltenkirchener Innenstadt eingereicht werden konnten. Im März 2022 fanden zwei runde Tische zu den Themen „Bahnhof und das Bahnhofsumfeld“ sowie „Verkehr in der Innenstadt“ statt. Zur Zeit erfolgt noch eine Verkehrsuntersuchung und die Entwicklung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK).

„Möglich und maßgeblich finanziert durch Bund und Land wird dies alles, wie auch hoffentlich zukünftig eine Vielzahl geeigneter Maßnahmen, durch die Aufnahme in das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Städtebauförderung Ende 2019.“, so Bürgermeister Hanno Krause.

Foto: Familie Brökmann (Lara, Mattis, Lena und Gregor) im „Planungszelt“ an der Bewertungskarte ©Stadt Kaltenkirchen

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